Was ist ein satellit ?
Ständig im freien Fall
Ein Satellit fällt die ganze Zeit, ohne abzustürzen – nicht schlecht, oder? Um diese Meisterleistung zu verstehen, muss man sich klarmachen, dass der Satellit nicht auf die Erde fällt, sondern vielmehr um sie herum. Erklärung gefällig?
Warum bleibt der Satellit oben?
Stell dir den Mond als Tennisball vor: Warum fällt er nicht auf die Erde, wie der Apfel auf Newtons Kopf? Als der Mond entstand, erhielt er einen extrem starken Schub, so dass er der Erdanziehung* teilweise entkommen konnte. Dieser Schub und die Erdanziehung sorgen gemeinsam dafür, dass der Mond ständig fällt, aber nicht auf die Erde, sondern um sie herum: Er befindet sich in der Umlaufbahn*. Künstliche Satelliten funktionieren ganz genauso.
Lust auf ein Experiment?
Eins ist klar: Man braucht ein Katapult!
Wenn man sehr schwere Objekte (Satelliten wiegen mindestens eine Tonne, können manchmal aber sogar mehr als 15 Tonnen wiegen) aus der Erdatmosphäre katapultieren will, braucht man sehr viel Energie. Diese liefern die Trägerraketen*, die oft auch einfach als Raketen bezeichnet werden. Wenn die Trägerrakete den Satellit aus der Atmosphäre* (diese endet 200 Kilometer über der Erde) befördert hat, kann sie ihn anschließend in seine Umlaufbahn, auch Orbit genannt, bringen.
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Amaya ESPINOSA RAMOS


